Vorschau auf unsere Ausstellungen 2010 |
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Funde, die es nicht geben dürfte
Brunnen der Jungsteinzeit in SachsenAusstellung in Kooperation mit dem Landesamt für Archäologie
24. Februar - 11. April 2010
Eröffnung Dienstag, 23. Feb. 2010, 19 Uhr
Nach über 7000 Jahren finden Archäologen die Brunnen der ersten Menschen, die sich in Sachsen, vor allem in der Region um Leipzig, niedergelassen haben. Oft sind die Hölzer trotz der langen Lagerung im Boden noch nicht vergangen. Spuren der Holzbearbeitung und die Zimmermannstechniken der steinzeitlichen Bauern können so am Originalobjekten nachvollzogen werden. Wichtiger und zum Teil weltweit einmalig sind jedoch die Fundstücke, die damals in den Brunnen gefallen sind oder mit denen sie verfüllt wurden.
In den feuchten Verfüllungen der Brunnen haben sie sich über mehrere Jahrtausende hinweg erhalten und geben uns Einblicke in die unerwartete Kunstfertigkeit und Farbigkeit der jungsteinzeitlichen Welt.
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Studien aus dem Konzertsaal
Zeichnungen von Arnd SchultheißStudioausstellung
3. März – 25. April 2010 Eröffnung Dienstag, 2. März, 18 Uhr
Aus Anlass seines 80. Geburtstages ehrt das Stadtgeschichtliche Museum den Leipziger Künstler Arnd Schultheiß mit einer Ausstellung zu seinem zeichnerischen Werk.
Gezeigt werden ausgewählte Zeichnungen und Radierungen, die von 1968 bis 1999 entstanden. Ein Teil dieser Zeichnungen war in den 1980er Jahren als handkolorierte Radierung faksimiliert worden. Dieser Zyklus (51 Werke) befindet sich im Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums und bildet den Grundstock des ausgestellten Ouevres.
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Von Leipzig in die Welt
Europas erstes Porzellan
300 Jahre Meissener Porzellan auf der Leipziger Messe 30. April – 5. September 2010
Eröffnung Donnerstag, 29. April, 18 Uhr
Der 300. Geburtstag des Meissener Porzellans bedeutet auch 300 Jahre Handel mit dem „weißen Gold“ auf der Leipziger Messe. Von hier aus trat es seinen Siegeszug rund um die Welt an, als Innovation von zukunftsweisender und weitreichender Bedeutung. „Zwiebelmuster“ und „Meissener Rose“ wurden zum Inbegriff von gepflegter Tafelkultur und Ästhetik.
Im 21. Jahrhundert hat sich „Meissen“ wieder auf den Weg gemacht, um mit futuristischen Formen und Dekoren einen vorderen Platz im globalen Handelskampf zu erobern.
Gleichzeitig wird im Studio eine Ausstellung mit Fotos von Gerhard Weber, die 1991 in der Manufaktur entstanden, zu sehen sein.
Die Ausstellung enststeht in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen- GmbH, der Leipziger Messe-GmbH und dem Leipziger Fachgeschäft für Meissener Porzellan, Bodo Zeidler.
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Tausendfaches Glück
Private Sammlungen im Museum29. September 2010 - 9. Januar 2011
Eröffnung Dienstag, 28. Sept., 18 Uhr
Sammeln ist höchste Leidenschaft, es kann Freude bringen und Glücksgefühle wecken, aber auch zur Last oder gar Sucht werden.
Alltägliches, Skurriles, Altes und Neues wird zum Objekt der Begierde, wird gesammelt, katalogisiert, fotografiert, verwahrt,wieder hervorgeholt und präsentiert: Exlibris, Briefmarken, Fotografien, Türklinken, Briefklappen, Knöpfe, Puppen,Miniaturautos und vieles mehr.
In der Adventszeit 2010 zeigt das Museum einzigartige private Sammlungsschätze aus Leipzig und Umgebung.
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Der Letzte seines Standes?
Handwerkerporträts von Heidi Vogel-Hennig
Studioausstellung
6. Oktober – 28. November 2010
Eröffnung Dienstag, 5. Okt., 18 Uhr
Handwerker gehörten in der DDR zu den letzten selbstständig arbeitenden Berufsgruppen. Da sie für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar waren, wurden sie bis zu einer festgelegten Betriebsgröße geduldet und in bescheidenem Umfang gefördert. Die Fotografin Heidi Vogel-Hennig erhielt 1986 vom Rat des Bezirkes Leipzig den Auftrag, Firmenporträts von seltenen Gewerken anzufertigen. Dabei entstanden jeweils ein Porträt des Meisters, ein Foto des Meisters bei der Arbeit und –wenn vorhanden- die gesamte Belegschaft des Betriebes. Insgesamt wurden 21 Betriebe ausgewählt und dokumentiert. Ein Großteil von ihnen ist inzwischen Geschichte.
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Leipzig Rundum.
Fotografien von Helga Schulze-Brinkop und Dietrich OltmannsStudioausstellung
8. Dezember 2010 - 16. Januar 2011
Eröffnung Dienstag, 7. Dez., 18 Uhr
Die Ausstellung verbindet historische Fotos mit modernsten 360° Panoramen von hohem ästhetischen Reiz. Während Hermann Walter das Stadtbild vom Turm des Neuen Rathauses aus einzelnen Segmenten zusammensetzte, bildete Dietrich Oltmanns Straßenzüge in Leipzig-Plagwitz in den 1980er Jahren ab. Helga Schulze-Brinkop nutzte modernste Technik, um verblüffende Rundumsichten aus den letzten beiden Jahrzehnten zu kreieren.
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