Ausstellungseröffnung
Funde, die es nicht geben dürfte
Brunnen der Jungsteinzeit in Sachsen
Eine Ausstellung des Landesamts für Archäologie im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig
24. Februar–11. April 2010
Eröffnung 23.2, 19 Uhr
Leipzig, 19.2.10: Das Leipziger Land ist eine archäologische Schatztruhe von internationalem Rang.
Was die Archäologen hier in den letzen 15 Jahren ans Tageslicht förderten ist geeignet, unsere bisherige Kenntnis von der Vorgeschichte Europas grundlegend zu ändern. Fundplätze wie Eythra, Leipzig-Plaußig, Brodau und Altscherbitz sind feste Begriffe in der Forschung und bei interessierten Laien.
Zu einer der seltensten Fundgruppe gehören Brunnenanlagen aus der Jungsteinzeit – einer Epoche vor etwa 7 000 Jahren, als die Menschen dieser Region sesshaft wurden.
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Keramikflasche mit erhaltener Schnurwicklung aus dem Brunnen von Eythra
Foto: Landesamt für Archäologie Sachsen
Gemälde als Schenkung an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig
Leipzig, 1.2.10: Vergangene Woche schenkte der Leipziger Maler Gert Pötzschig dem Stadtgeschichtlichen Museum das 2009 entstandene Gemälde „Blick auf Leipzig von der Liebigstraße“ (80 x 100 cm).
Der in Leipzig geborene und biografisch wie künstlerisch eng mit dieser Stadt verbundene Maler hat sich in den 45 Jahren seiner Tätigkeit als freischaffender Maler immer wieder mit dem Bild dieser Stadt auseinandergesetzt, die ihm unerschöpfliche künstlerische Motive bietet. Aus Anlass seines 75. Geburtstags im Jahr 2008 zeigte das Museum ein Retrospektive mit 80 Gemälden des Künstlers.
Das neue Gemälde gehört in die Reihe seiner Panorama-Sichten auf die Stadt, in denen er Stimmung und Wesen seiner Heimatstadt mit den bildnerischen Mitteln eines Impressionisten und Koloristen einfängt.
Dr. Volker Rodekamp zeigt sich außerordentlich erfreut über die wertvolle Schenkung.: „Das Gemälde wird in der neuen Dauerausstellung des Museums zur Leipziger Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts einen zentralen Platz erhalten und so die Kontinuität der hervorragenden und vielfältigen Leipziger Stadtmalerei bis in die Gegenwart hinein repräsentieren.“
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Übergabe Gemälde am 27.1.2010
Das Stadtgeschichtliche Museum wird 100 Jahre alt
Leipzig: 7.12.09: Was 1909 aufgrund bürgerschaftlichen Engagements aus einer Bürgersammlung entstand, ist heute eines der größten kommunalen Geschichtsmuseen.
Seit 100 Jahren schlägt das Herz des Stadtgeschichtlichen Museums in unserer Stadt. Da sich die Gründung des Museums in einem länger währenden Prozess vollzog, der durch mehrere wesentliche Daten bestimmt wurde, nehmen wir diesen Zyklus auf und feiern neben der ersten Festveranstaltung am 11. Dezember dieses Jahres zusätzlich auch 2010 und 2011 jeweils am 11. Dezember.
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Ausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums wird in Leipzigs Partnerstadt Kraków gezeigt
"Schindler-Fabrik" Kraków
31.Oktober 2009-3. Januar 2010
Leipzig, 20.10.2009: Die Ausstellung „Arisierung“ in Leipzig. Verdrängt. Beraubt. Ermordet. wird nach ersten erfolgreichen Präsentationen im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig 2007, in der Eisleber Synagoge 2008 und in der Henriette-Goldschmidt-Schule Leipzig 2009 im Museum „Schindler-Fabrik“ unserer polnischen Partnerstadt Kraków gezeigt.
Das Museum Schindler-Fabrik entstand auf dem Gelände der ehemaligen Emaille-Fabrik Oskar Schindlers, der seit dem Film „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg weltweit bekannt ist. Die in Teilen bereits realisierte ständige Ausstellung im Museum Schindler-Fabrik wird die Geschichte der Stadt Kraków seit dem Einmarsch der Deutschen im Jahr 1939, die Bildung des Generalgouvernements und vor allem das Schicksal der jüdischen Bevölkerung im Krakówer Ghetto sowie die Rettung von über 1000 Krakauer Juden durch Oskar Schindler, aber auch den Nachkriegsantisemitismus in der Volksrepublik Polen thematisieren.
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