Projekte
"Arisierung" in LeipzigDie Bilanz von 12 Jahren nationalsozialistischer Diktatur in Leipzig war die Auslöschung des gesamten jüdischen Lebens in der Stadt. Leipzig beraubte sich damit eines seit dem 19. Jahrhundert gewachsenen wichtigen Teils seiner kulturellen und ökonomischen Identität.Das Projekt „Arisierung" in Leipzig untersucht diesen Verlust, der auch die Gegenwart mit prägt. Die Forschungsergebnisse werden in Form einer Wanderausstellung präsentiert.
Als Projekt Geschichte als Lernort steht die Ausstellung darüber hinaus Schulen zur Verfügung. Im selbstständigen und kreativen Umgang mit der Ausstellung erhalten Jugendliche am konkreten Beispiel des NS-Regimes Einblick in gesellschaftliche und individualpsychologische Bedingungen, der Entstehung und massenwirksamen Propagierung von Feindbildern und darauf basierenden Ausgrenzungspraktiken und Gewaltexzessen gegen die systematisch stigmatisierte Minderheit der Deutschen mit jüdischen Wurzeln. Ab August 2009 steht die deutsche Variante der Ausstellung für weitere sächsische Schulen zur Verfügung. Vierte Station KontaktDr. Monika Juliane Gibas, Institut für Kultur- und Universalgeschichte Leipzig e.V. (Projektleiterin) ProjektmitarbeiterinnenDr. Cornelia Briel, Staatsbibliothek Berlin Download der ausführlichen Beschreibung als PDF
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