Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Projekte

"Arisierung" in Leipzig

Die Bilanz von 12 Jahren nationalsozialistischer Diktatur in Leipzig war die Auslöschung des gesamten jüdischen Lebens in der Stadt. Leipzig beraubte sich damit eines seit dem 19. Jahrhundert gewachsenen wichtigen Teils seiner kulturellen und ökonomischen Identität.
Das Projekt „Arisierung" in Leipzig untersucht diesen Verlust, der auch die Gegenwart mit prägt. Die Forschungsergebnisse werden in Form einer Wanderausstellung präsentiert.


Erste Station
10. Juli - 11. November 2007
Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Neubau

Zweite Station
16. Mai - 5. Juli 2008
Eisleber Synagoge, Lutherstraße 25, 06295 Eisleben
Kontakt: Förderverein Eisleber Synagoge e.V., R. Seidel, Fon 034772 27230 

Als Projekt Geschichte als Lernort steht die Ausstellung darüber hinaus Schulen zur Verfügung. Im selbstständigen und kreativen Umgang mit der Ausstellung erhalten Jugendliche am konkreten Beispiel des NS-Regimes Einblick in gesellschaftliche und individualpsychologische Bedingungen, der Entstehung und massenwirksamen Propagierung von Feindbildern und darauf basierenden Ausgrenzungspraktiken und Gewaltexzessen gegen die systematisch stigmatisierte Minderheit der Deutschen mit jüdischen Wurzeln.  Ab August 2009 steht die deutsche Variante der Ausstellung für weitere sächsische Schulen zur Verfügung.

Dritte Station
19. Januar - 23. Juni 2009
Henriette-Goldschmidt-Schule, Goldschmidtstraße 20, 04103 Leipzig
Kontakt: Dr. Eberhard Ulm, Schulleiter, Fon 0341 2120360, www.goldschmidtschule-leipzig.de, dr.ulm@goldschmidtschule-leipzig.de

Vierte Station
31. Oktober 2009 - 3. Januar 2010
"Museum - Schindler - Fabrik", Muzeum Historyczne Krakowa (Polen)

Weitere Stationen in Leipzigs Partnerstädten wie Houston (USA) und Lyon (Frankreich) sind geplant.

Das Stadtegschichtliche Museum ist stets interessiert an Informationen von Zeitzeugen, aber auch an Objekten, Fotos und Dokumenten, die dieses düstere Kapitel der Leipziger Stadtgeschichte dokumentieren. Falls Sie das Projekt unterstützen möchten und glauben, dass Sie für uns interessantes  Material haben, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Ansprechpartnerin: Dr. Johanna Sänger


gefördert durch die

Download der ausführlichen Beschreibung als PDF



gefördert vom Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Plakat zur Ausstellung
 

Blick in die Ausstellung
 

Geschäftshaus Nikolaistraße 31, um 1931
 

 

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