Sighard Gille. Camera obscura

5.6.2019 - 18.8.2019
Eröffnung: Di 4.6.2019, 18 Uhr
Haus Böttchergäßchen, Böttchergäßchen 3, 04109 Leipzig

 

Das Prinzip der Camera obscura, verfeinert in der Lochkamera, ist die einfachste, die Urform der Fotografie.

Lichtstrahlen fallen durch ein winziges Loch in einen dunklen Kasten und die beleuchtete Szene außen erscheint kopfüber auf der Rückwand des Kastens innen. Lichtempfindliches Papier hält fest, was sonst nicht festzuhalten ist. Der Leipziger Maler Sighard Gille hat dieses einfache Prinzip für sich neu entdeckt, es eröffnet ihm neue Ausdrucksformen zur Auseinandersetzung mit einem klassischen Thema – der Stadt.

White New York heißt eine erste Serie mit poetischen Einblicken in ein scheinbar menschenleeres New York, nun ist Sighard Gille auch in Leipzig unterwegs, mit der selbst auferlegten „Lochkameralangsamkeit“ und dem Blick des Malers.