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Wer sind die Gesichter? Helfen Sie mit!

22.09.2025

Lucke, Ruschig, Korb, Röser, Kasper, Schnitzer, Pretzsch, Wenzel, Harmelin, Guthmann, Glück, Conrad, Hayer, Schäffer, Thamm,  …

… ihnen wollen wir ihre Geschichte zurückgeben.

 

Eine Jahrhundertgeschichte. Leipziger Fotoarchiv Mittelmann

Mehr als 2.000 Glasnegative wurden 1988 auf dem Dachboden des Wohnhauses Peterssteinweg 15 in der Leipziger Südvorstadt entdeckt, darunter etwa 1.800 Porträts von Frauen, Männern und Kindern um 1930, viele von ihnen Jüdinnen und Juden.

Es handelt sich um das Archiv des jüdischen Fotografen Abram Mittelmann, der von 1909 bis 1938 in dem Haus mit seiner Familie lebte und arbeitete. Obwohl es sich meist um »Alltags«-Porträts handelt, kam ein deutschlandweit einzigartiger Foto-Schatz ans Licht.

Nur wenige der Porträtierten sind bisher bekannt. Von anderen liegen die Familienverhältnisse, ihre Herkunft und Stellung, ihr Berufsbiografien und ihr Schicksal bisher im Dunkeln.

Die Existenz der Fotos war jahrzehntelang vergessen. Das Archiv ermöglicht viele neue Erkenntnisse zu Leipzigs jüdischer Gemeinde und Stadtgesellschaft. Es ist erst seit kurzem nutzbar, dank der Genehmigung der Erbin des Fotoarchivs Nadia Vergne.

Die digitale Sammlung der über 3.300 Fotografien steht öffentlich in der Datenbank des Museums zur Verfügung. Nur wenige der Porträts konnten bisher identifiziert werden.

 

Domke, Fliester, Peters, Hillner, Westheim, Weber, Rost, Ludwig, Caneff, Kuch, Jakson,  MühlhausMolitor, Keller, Plotert, Jakob, Michael, Meineke, Dimment, Hampe

… ihnen wollen wir ihre Geschichte zurückgeben.

 

 

Helfen Sie mit!

Sammlung-Online - Recherche im Fotoarchiv Mittelmann direkt hier.

Wen erkennen Sie auf den Fotografien?Helfen Sie mit bei der Erforschung ihrer Geschichte, der Geschichte der Stadt und geben damit Menschen auf den Fotografien ihre Geschichte zurück. Dafür brauchen wir Hilfe. Bitte schreiben Sie uns gern über das Kontaktformular.

In einer Sonderausstellung wird das Museum 2026 die wiederentdeckten Geschichten sichtbar machen – von Menschen, Familien, Vereinen und Firmen, die mit den Fotos verbunden sind. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm. Zudem wird eine Webseite zum Projekt entstehen.

 

 

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