• Foto: Bernhard Fuchs

Charta 77. Ein Protest und seine Wirkung - Eintritt frei

Datum: 24.09.2019

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Haus: Haus Böttchergäßchen

Veranstaltungstyp: Podiumsdiskussion


Gesprächsrunde mit tschechischen und deutschen Zeitzeugen

Während der Zeit des Gedenkens an die Friedliche Revolution von 1989 nimmt die Ausstellung Charta 77 Story die Entwicklungen auf tschechoslowakischer Seite in jener ereignisreichen Zeit in den Blick. Sie stellt die informelle Bürgerinitiative Charta 77 anhand ihrer wichtigsten Unterzeichner vor, welche die Verletzungen von Bürger- und Menschenrechten im kommunistischen Regime kritisierten.

Einen fundierten Einblick in die Ausstellung bekommen die Besucherinnen und Besucher bei der vorangehenden Führung um 16:30 Uhr mit der tschechischen Kuratorin und Charta-Unterzeichnerin Zuzana Brikcius.
Die anschließende Gesprächsrunde um 18 Uhr lässt weitere tschechische und deutsche Zeitzeugen zu Wort kommen, die anhand ihrer persönlichen Zugänge Fragen diskutieren werden wie: Welchen Einfluss hatte die Charta 77 auf die DDR-Opposition und unabhängige Künstler? Welche Kontakte bestanden zwischen den Bürgerrechtlern in beiden sozialistischen Ländern? Was ist von dieser Haltung zur Demokratie in den Gesellschaften Tschechiens und Deutschlands heute geblieben?

Zum Meinungsaustausch eingeladen sind neben Zuzana Brikcius der tschechische Oberrabbiner, Schriftsteller und Charta-Unterzeichner Karol Sidon, der Leipziger Bürgerrechtler Rainer Müller sowie die Kennerin der bundesdeutschen Friedensbewegung und ehemalige Referentin für Zeitgeschichte bei der Heinrich-Böll-Stiftung Dr. Marianne Zepp. Moderiert wird die Diskussion von Stefan Nölke, Geschichtsredakteur von MDR Kultur.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit des Meinungsaustausches bei Häppchen und Getränken.

Der Eintritt zur Führung und Gesprächsrunde ist frei.
 

‹ Zurück zur Übersicht