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FÜHRUNG ABGESAGT - Vom Zeugen der Kriegsgewalt zum Europäischen Friedensmonument – Das Völkerschlachtdenkmal als Spiegel gesellschaftlicher Umbrüche und Herausforderungen

Datum: 04.07.2026

Uhrzeit: 14:00 Uhr

Haus: Völkerschlachtdenkmal

Veranstaltungstyp: Führung


HINWEIS: Die Führung ist abgesagt

 

 

 

Das Völkerschlachtdenkmal hat im Laufe seiner Entstehung und Nutzung eine beeindruckende Entwicklung genommen. Als Trauermal der Toten der sogenannten Befreiungskriege 1813 konzipiert, wurde es mit seiner Eröffnung 1913 zum Symbol der nationalen und antifranzösischen Mobilisierung am Vorabend des I. Weltkrieges. In den 1920er Jahren und im Nationalsozialismus als völkische Weihestätte missbraucht, wurde es in der DDR-Zeit zu einem Zeugnis der „deutsch-sowjetischen Waffenbrüderschaft“ stilisiert. Heute ist es im Herzen der Leipziger Bürgerschaft als Wahrzeichen der Stadt angekommen und sieht sich nach umfassender Sanierung und Neugestaltung als europäisches Friedensmonument sowie jedwede Gewaltverherrlichung zurückweisende Bildungsstätte.

 

Die Führung begibt sich im Denkmal samt angrenzendem Areal auf die Spuren dieser wechselvollen Geschichte und diskutiert im Angesicht der historischen Bauzeugnisse aktuelle Fragen der Entwicklung sowie der öffentlichen Positionierung des Denkmals.

Mit Dr. Anselm Hartinger (Geschäftsführer Stiftung Völkerschlachtdenkmal)

Kosten: Eintritt zzgl. 3 €

Teilnehmer*innenanzahl: begrenzt

Anmeldung erbeten unter: besucherservice@voelkerschlachtdenkmal-leipzig.de

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